SelbstHilfe   (^_^)

GLÜCK

Zufriedenheit und Glück kann man trainieren.

Man sollte diese drei Dinge tagtäglich praktizieren, bis sie irgendwann automatisch die Sicht auf die Welt und das Leben bestimmen:

Dankbarkeit

Blicke auf die Vergangheit mit tiefer Dankbarkeit.

Es gibt so vieles, für das man dankbar sein kann.

Für die „guten“ Dinge ist das noch leichter.

Aber wenn man es schafft, auch für die „schlechten“ Dinge dankbar zu sein, weil sie einen dahin gebracht haben, wo man gerade ist, dann befreit man sich von der Last der Depression.

Alles was "schlecht" gelaufen ist, waren Lernmomente.

Alles Schlimme, das jemals passiert ist, war eben so.

Das ist nicht kalt. Das ist die Realität.

Jeder Mensch, der sich gegen sie stellt, verliert den Kampf.

Fairness ist eine Erfindung.

Jeder Mensch startet nunmal so, wie er geboren ist.

Ändern kann man das ohnehin nicht.

Warum sich wünschen, dass es anders wäre, wenn es noch nie in der gesamten Menschheitsgeschichte für irgendwem etwas geändert hat?

Wenn du es schaffst, tiefe Dankbarkeit für alles zu empfinden, bist du frei.

Akzeptanz

Blicke auf die Gegenwart mit bedingungsloser Akzeptanz.

Auf die Gegenwart übertragen heißt Dankbarkeit, dass man alles so akzeptiert, wie es gerade ist. Das bedeutet nicht, dass man nichts ändern kann oder sollte.

Dennoch kann dies aus einem bedingungslosen Akzeptieren heraus beginnen.

Dann startet man ruhiger und mit mehr Kraft, weil man sich von dem Wunsch befreit, dass es anders hätte sein sollen.

Akzeptiere komplett, wo du gerade stehst. Starte von hier aus und hadere nicht damit.

Byron Katie nennt das „LOVING WHAT IS“.

Neugier

Blicke in die Zukunft mit ehrlicher Neugier.

Wenn man für alles Vergangene dankbar ist, und man den Moment gerade eben genauso akzeptiert, wie er ist, dann kann man auf die Zukunft mit Neugier blicken.

Dann braucht man keine Angst zu haben, vor dem, was vielleicht sein wird.

Dann braucht man nicht einmal Hoffnung.

Weil man weiß, dass man - egal was kommt - es akzeptieren wird und von dort aus weitermachen wird.

Jegliche Sorge um die Zukunft verpufft, wenn man neugierig in sie blickt.

Richte dein Leben auf Weiterentwicklung und Horizonterweiterung aus.


"Life wasn’t meant to be understood, it was meant to be felt." - Alan Watts

Bedeutung

Wozu nun das Ganze?

Was bedeutet das alles?

Was ist der Sinn des Lebens?

Diese Fragen sind ein psychologisches Problem, das sich als philosophisches verkleidet.

"Wondering about life's meaning, is to mistake a psychological problem for a philosophical one." - Sam Harris

Nichts muss Bedeutung haben, damit die Realität weiter existiert.

Sie existiert einfach.

Und wir sind alle Teil von ihr.

Genau so, wie und wo wir gerade sind.

Und sie wird weitergehen. Egal, wie du darüber denkst.

Deshalb kannst du sie auch einfach so akzeptieren, wie sie ist, und die Fahrt genießen.

You might as well enjoy the ride, while it lasts.

"So what does it all mean? (...) If a song moves you, that’s all that’s important. I don’t have to know what a song means. I’ve written all kinds of things into my songs. And I’m not going to worry about it – what it all means." - Bob Dylan

Liebe

Und jetzt kommt der zentrale Punkt: Das Ganze, was hier beschrieben ist, kann mit einem Wort zusammengefasst werden: Liebe.

Nicht die beschränkte Bedeutung des Wortes, im Sinne von Zuneigung anderen Menschen gegenüber.

"Love is not another form of desire. It's what you offer another person when you are already happy. It's simply happiness allowed to shine in another's presence. It's the direct enjoyment of being in another's presence. Love is not a craving for attention. It's the gift of attention." - Sam Harris

Die höchste Form der Liebe überträgt sich auf alles und jeden.

Jeden Menschen.

„Liebe deinen Nächsten“

Dazu zählst auch du selbst.

Jeden Teil der Welt.

„One Love"

Jeden Moment. Jeden einzelnen.

„Loving what is"

Wenn man es schafft, alles zu lieben, dann bewegt man sich als erleuchtetes Wesen durch die Welt.

Das ist die Magie, von der im Kern alle Religionen, alle Heiligen, alle Götter sprechen.

Alles, wirklich alles, zu lieben und mit Bewunderung zu betrachten.

Sei nützlich

Wie kann man diese Liebe nun zeigen?

Wie soll man leben, im Einklang mit dieser Wahrheit?

Indem man anderen dient.

Als soziale Lebewesen bekommen wir unsere Glücksgefühle durch Verbindung mit anderen Menschen und Prozessen.

Ihnen zu helfen und "nützlich" für sie zu sein, stellt eine Verbindung her und fühlt sich deshalb magisch an.

Anderen das Leben schöner/leichter/intensiver zu machen, macht auch das eigene schöner und leichter und intensiver.

Frage dich: „Wie kann ich meiner Umgebung am besten dienen?"

Alles andere fügt sich dann von selbst.